Berufskraftfahrer-Qualifikationen

Kompetenz zahlt sich aus!

Kompetente Beratung von heute ist das gewinnbringende Nutzfahrzeuggeschäft von morgen.

Unsere Serviceleistungen beschränken sich nicht nur auf Ihre Fahrzeuge, sondern wir beraten Sie umfassend zu allen Themen rund um die wirtschaftliche Optimierung Ihrer Nutzfahrzeugflotte.

Sich wandelnde wirtschaftliche Bedingungen und gesetzliche Neuregelungen erzwingen ein stetiges Überdenken und ein neues Ausrichten der beruflichen Tätigkeit. Oftmals hilft es in einer solchen Situation mit kompetenten Fachleuten zu sprechen um vorhandenen Ressourcen optimal zu nutzen. Wir unterstützen Sie dabei, Ihre Schwächen zu erkennen und die eigenen Stärken durch weitere Qualifizierung zu klaren Vorteilen auszubauen. Zu unseren Stärken zählen die kompetente und umfassende Information und Beratung zu folgenden Themen:

  • staatliche BAG-Fördergelder
  • DE-MINIMIS Aus- und Weiterbildungen
  • Fuhrparkmanagement
  • Wirtschaftlichkeit, Optimierung und vieles mehr.

Informationen rund um die Berufskraftfahrer-Qualifikation

  • Fortbildung - Wieso, weshalb, warum?
  • Übersicht der Module

Nutzen Sie unsere Qualifikation und unsere Erfahrung für Ihren Erfolg!


 

 

 

Am 07.07.2006 wurden ein Gesetz und dazugehörige Verordnungen erlassen, welches die Aus- und Weiterbildung von gewerblich tätigen Lkw- und Omnibusfahrern in der EU einheitlich regelt.

Die Weiterbildung gilt für

alle Berufskraftfahrer, die mit Lkw über 3,5 t zGG gewerblich unterwegs sind

alle Omnibusfahrer, die gewerblich Busse mit mehr als 8 Fahrgastplätzen steuern

 

35 Zeitstunden innerhalb von 5 Jahren.

Dabei ist jedoch zu beachten, dass jede Weiterbildung mindestens 7 Zeitstunden dauern muss. Wenn die Weiterbildung über die Maximaldauer von 5 Jahren geplant wird, muss demzufolge jedes Jahr eine Weiterbildung absolviert werden.

 

- Führerscheininhaber vor 10.09.2009: Zeitraum für die Weiterbildung vom 10.09.2009 bis 10.09.2014

- Führerscheinneuerwerber: Zeitraum für die Weiterbildung innerhalb von fünf Jahren nach der Grundqualifikation.

Um erneute Kosten für die Ausstellung eines aktualisierten Führerscheins zu sparen, sollte der Berufskraftfahrer seinen Weiterbildungsnachweis zur nächsten Führerscheinverlängerung einreichen.

 

Bei Verlängerung des Führerscheins zwischen dem 10.09.2008 und dem 10.09.2013

> Spätestens am 10.09.2013 ist durch den Eintrag im Führerschein eine

abgeschlossene Weiterbildung von 35 Stunden nachzuweisen.

 

Für den Unternehmer:

Anordnen bzw. Zulassen von Fahren ohne entsprechende Qualifikation kann für Unternehmen ein Bußgeld in Höhe von bis zu 20.000 Euro nach sich ziehen.

Für den Fahrer:

Fahren ohne entsprechende Qualifikation kann für den Fahrer ein Bußgeld von bis zu 5.000 Euro nach sich ziehen.

 

Module

In diesem Modul werden Kenntnisse zur kinematischen Kette (Antriebsstrang) vermittelt. Dies bedeutet den optimalen Nutzungsbereich des Drehmessers beim Schalten zu berücksichtigen, die Drehmoment-, Leistungs- und spezifische Verbrauchskurven eines Motors zu kennen und über die Fähigkeit zur Optimierung des Kraftstoffverbrauchs zu verfügen.

 

Außerdem werden Kenntnisse über das Verhältnis zwischen Geschwindigkeit und Getriebeübersetzung sowie Abgasnachbehandlung vermittelt. Auch die richtige Bedienung von Dauerbremsanlagen wird thematisiert. Mit dem Einsatz der neuen Sicherheitssysteme und einer vorausschauenden Fahrweise lässt sich somit ein völlig neuer Fahrerstil entwickeln.

Die Kenntnisbereiche sind identisch mit dem Bereich Technik, jedoch werden hier die in der ersten Tageshälfte theoretisch vermittelten Kenntnisse auch gleich im zweiten Teil des Tages praktisch angewendet. Auf einer für alle Teilnehmer vorgegebenen Fahrstrecke werden Durchschnittsverbrauch und -geschwindigkeit gemessen, um die Transportleistung eines jeden einzelnen sichtbar zu machen. Hier besteht auch die Möglichkeit, die Fahrerassistenzsysteme zu erfahren und das vorausschauende Fahren als neuen Fahrstil zu praktizieren.

Eine mangelhafte Ladungssicherung führt zu schwerwiegenden Unfällen. In diesem Modul werden Verantwortlichkeiten, physikalische Grundlagen, Lastverteilung und Nutzvolumen, Arten von Ladegütern, Sicherungsarten, Verwendung von Hilfsvorrichtungen sowie weitere Einrichtungen und Hilfsmittel zur Ladesicherung einfach verständlich und ausführlich behandelt. Hierzu gehören auch praktische Übungen, die am Fahrzeug direkt angewandt werden.

Der Komfort der Fahrgäste und die Fahrgastsicherheit gehen in diesem Modul einher mit der Fähigkeit zur richtigen Einschätzung der Lage bei Notfällen. Einwirkende Kräfte durch Fahrbewegungen auf Fahrgast und Ladung richtig einzuschätzen werden hier zum Kernthema. Der zweite Teilbereich erstreckt sich über die Verhaltensregeln nach einem Verkehrsunfall, d.h. Absichern von Unfallstellen, Brandbekämpfung und eine Wiederholung und Auffrischung in Kenntnissen der Ersten Hilfe sowie der Umgang mit Verletzten.

Warum gibt es Sozialvorschriften? Die rechtliche Grundlagen, Lenk- und Ruhezeiten national und international wie z.B. Fahrpersonalverordnung, EG-Sozialvorschriften und das AETR werden verständlich erklärt. Den digitalen Tachographen richtig zu bedienen und alle damit verbundenen Fragen zu beantworten, ist in diesem Modul Programm. Mitführpflichten und Sanktionen sowie die Beachtung des Arbeitszeitgesetzes werden angesprochen, Güterkraftverkehrsgesetz, Personenbeförderungsgesetz und rechtliche Folgen bei Schleusung von illegalen Einwanderern stehen ebenfalls auf dem Lehrplan.

Wie kann man gesundheitlichen Schäden vorbeugen, um ein Leben lang die wiederkehrende Gesundheitsprüfung zur Führerscheinverlängerung zu bestehen? Die Sensibilisierung für die Bedeutung einer guten körperlichen und geistigen Verfassung steht hier im Mittelpunkt. Eine ausgewogene Ernährung, Tagesrhythmik kontra Müdigkeit (Sekundenschlaf), Ergonomie, Stressbewältigung und Bewegungsübungen für unterwegs werden hier vermittelt, um den Beruf des Fahrers lange ausüben zu können.

Der Fahrer als Imageträger und somit als Repräsentant des Unternehmens: hierzu gehören auch Kommunikation und der Umgang mit verschiedenen Gesprächspartnern. Das Firmenbild in der Öffentlichkeit und ein Unternehmen mit Persönlichkeit werden durch Fahrer und Fahrzeug geprägt.

Der zweite Teilbereich erstreckt sich über Verhaltensregeln nach einem Verkehrsunfall, d.h. absichern von Unfallstellen, Brandbekämpfung und eine Wiederholung und Auffrischung in Kenntnissen zur Ersten Hilfe sowie der Umgang mit Verletzten.

 

Der Fahrer als Imageträger und somit als Repräsentant des Unternehmens: hierzu gehören auch Kommunikation und der Umgang mit verschiedenen Gesprächspartnern. Das Firmenbild in der Öffentlichkeit und ein Unternehmen mit Persönlichkeit werden durch Fahrer und Fahrzeug geprägt. Die Qualität des Fahrers, der erste Eindruck und das Verhalten des Fahrers als Fortsetzung des positiven Eindrucks sowie Umgang mit Konflikten von verschiedenen Fahrgastgruppen stehen auf der Agenda.